Stand: 9.2.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Leistungen und Lieferungen zwischen der applify GmbH, Kolbegasse 75, 1230 Wien (nachfolgend "Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend "Auftraggeber").
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich der Softwareentwicklung und IT-Beratung, einschließlich aber nicht beschränkt auf:
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
Mündliche Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie schriftlich bestätigt werden.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung bzw. dem Angebot. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Der Auftraggeber wird über notwendige Änderungen informiert und hat das Recht, diesen zuzustimmen oder abzulehnen. Mehrleistungen werden nach Aufwand zu den vereinbarten Stundensätzen abgerechnet.
Der Auftraggeber hat alle für die Durchführung des Auftrages notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge zeitgerecht zur Verfügung zu stellen. Er benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner für das Projekt.
Verzögerungen durch unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers berechtigen den Auftragnehmer zur angemessenen Verlängerung von Terminen und Fristen.
Die Vergütung richtet sich nach der jeweiligen Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Soweit nicht anders vereinbart, werden Rechnungen nach Leistungserbringung gestellt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.
Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung gehen die vereinbarten Nutzungsrechte an den erstellten Werken auf den Auftraggeber über. Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Werke für eigene Referenzzwecke zu verwenden.
Quellcode und Dokumentation werden in dem vereinbarten Umfang übergeben. Soweit nicht anders vereinbart, erfolgt die Übergabe nach vollständiger Bezahlung.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen den vereinbarten Anforderungen entsprechen. Mängel werden nach schriftlicher Mitteilung innerhalb angemessener Frist behoben.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme der Leistung. Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Mängel, die durch unsachgemäße Bedienung, Änderungen durch Dritte oder höhere Gewalt verursacht wurden.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung für Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen. Die Gesamthaftung ist in jedem Fall auf die Höhe der vereinbarten Vergütung beschränkt.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen geheim zu halten und nur für den vereinbarten Zweck zu verwenden. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Wien.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.